Refugee Camp Vienna

Vergangenen Samstag sind Asylwerber zu Fuß vom Lager Traiskirchen nach Wien marschiert und haben im Sigmund Freud Park vor der Votivkirche ein Camp aufgeschlagen. Die Männer und Frauen wollen ganz grundsätzlich auf ihre Lage als Menschen aufmerksam machen.

Die Geflüchteten fordern unter anderem: „Wir brauchen eine Arbeitserlaubnis! Wir wollen für uns selbst sorgen. Wir wollen nicht vom Staat abhängig sein. Wir verlangen, dass man uns unsere Würde als Menschen zurückgibt!“

Rund 40 EUR bekommt ein/e AsylwerberIn vom österreichischen Staat. Pro Monat! Das nennt sich Taschengeld.

Hazeh StraChe schreibt auf Facebook, dass das Lager Traiskirchen für 480 Menschen genehmigt ist, aber 1245 dort leben würden! Das glaub ich ihm sogar. „Die Bevölkerung leidet unter der Situation vor Ort,“ weiß der FP Chef nach seinem gestrigen Lokalaugenschein. Den AsylwerberInnen wird es dort aber auch nicht sonderlich gut gehen. Zur Lage der Schutzsuchenden verliert der Oberblaue kein Wort. Das überrascht allerdings auch nicht. Sein Klientel bekennt im Krone-Forum sofort Flagge: mit rechtsrechten Weisheiten und dem üblichen menschenverachtenden „Patrioten-Geschwafel“. Das Forum ist mittlerweile schon wieder geschlossen – die Aussagen waren sogar den Krone Admins zu derb.

In ihrem „Refugee Camp“ bei der Votivkirche wollen die Schutzbedürftigen jedenfalls bleiben, bis es eine Reaktion auf ihre Forderungen gibt.

INFO: http://refugeecampvienna.noblogs.org

 

 

 

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