Entwicklung(en)?

Am Beginn des dritten Jahrtausends ist die Welt gekennzeichnet von historisch beispielloser Ungleichheit. Die Schere zwischen Arm und Reich klaffte vor allem in der Phase nach dem zweiten Weltkrieg weiter auf. Während in den Industriestaaten ein Wohlstandsprozess einsetzte, der seinesgleichen im historischen Vergleich vergeblich sucht, begann sich in vielen Ländern der südlichen Hemisphäre die Spirale der Armut nach unten zu drehen.
Heute leben ca. 1,2 Mrd. Menschen auf der Welt von weniger als einem US-$ am Tag und 850 Millionen sind von akutem Hunger bedroht. Fünf Mrd. Menschen leben in Ländern mit mittlerem oder unterem Einkommensniveau.
Demgegenüber haben die Industriestaaten, ohne verleugnen zu wollen, dass auch dort Armut existiert, ein unvorstellbares Wohlstandsniveau erreicht. Ein Land wie Österreich erreicht heute ein BIP pro Kopf von 35.523 US-$ während die südlich der Sahara gelegene Demokratische Republik Kongo gerade einmal 281 US-$ aufweisen kann. Die beiden Beispiele sind natürlich Extremwerte aus einer 179 Staaten umfassenden Liste. Aber gerade diese riesige Diskrepanz muss zum Nachdenken anregen.

Die folgende Arbeit wurde im März 2009 als Bachelorarbeit am Institut für Soziologie an der Universität Graz eingereicht.

Ursachen ungleicher Entwicklung

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